FAQ Teleoperiertes Fahren

Allgemein

  • Teleoperation – auch „Fernlenken“ genannt – bezeichnet die Steuerung eines Fahrzeugs durch eine Person, die sich nicht im Fahrzeug, sondern an einem entfernten, stationären Fahrstand befindet.

    So funktioniert‘s:

    • Ein sogenannter Remote Driver (Teleoperator*in) übernimmt die vollständige Kontrolle über das Fahrzeug und steuert es aktiv aus der Ferne.

    • Über hochauflösende Kamerasysteme wird das Umfeld des Fahrzeugs in Echtzeit an den Remote Driver übertragen.

    • Mithilfe moderner Mobilfunktechnologie werden die Steuerbefehle sicher und ohne Verzögerungen an das Fahrzeug gesendet.

    Der Remote Driver kann so das Fahrzeug sicher und präzise lenken, obwohl er sich nicht direkt vor Ort befindet. Als Back-up befindet sich eine Sicherheitsfahrperson (Safety Driver) im Fahrzeug, die in außergewöhnlichen Situationen eingreifen, den Remote Driver unterstützen und die Steuerung übernehmen kann.

  • Beim teleoperierten Shuttle-Testbetrieb handelt es sich um eine zeitlich begrenzte Phase, in der ein teleoperiertes Fahrzeug unter realen Verkehrsbedingungen in einem definierten Betriebsbereich und Anwendungsfall erprobt wird. Interessierte haben im Rahmen des Testbetriebs die Möglichkeit, als Testnutzerinnen und -nutzer mit dem Shuttle mitzufahren.

  • Der Testbetrieb ist beendet.

  • Das Shuttle wird von qualifiziertem Fahrpersonal der Rheinbahn AG und ergänzend der Mira GmbH gefahren (ferngesteuert). Zusätzlich ist im Fahrzeug eine geschulte Person (Safety Driver) anwesend, die bei Bedarf jederzeit eingreifen kann. Während der Fahrt übernimmt sie normalerweise keine aktiven Fahraufgaben.

  • Als Shuttle-Fahrzeuge werden zwei voll-elektrische Mercedes Benz eVito eingesetzt. Die Fahrzeuge sind durch ihre auffällige äußere Gestaltung leicht zu erkennen.