Service

Für Menschen mit eingeschränkter Mobilität.

Grafik mit unterschiedlichen Icons zum Thema eingeschränkte Mobilität, Grundfarbe pink

Service für Menschen mit eingeschränkter Mobilität

Unsere modernen Fahrzeuge sind überwiegend stufenlos, um Euch das Ein- und Aussteigen zu erleichtern. Hilfsmittel, die Euch in Eurer Mobilität unterstützen, können in unseren Fahrzeugen kostenlos mitgeführt werden. Dazu zählen Rollatoren, Rollstühle und Elektro-Rollstühle ohne Verkehrszulassung. Alle wichtigen Infos zu unseren Serviceangeboten für barrierefreie Mobilität gibt es hier.

Infos zum Fahren mit Behindertenausweis

Mit diesen Buchstaben im Schwerbehindertenausweis fahrt Ihr mit Bus und Bahn kostenlos: G, Gl, aG, H oder Bl.   

Dazu braucht Ihr ein persönliches Beiblatt mit Wertmarke vom Versorgungsamt. Welche Behörde zuständig ist, ist in jedem Bundesland unterschiedlich. Das Beiblatt kostet für ein Jahr 104 Euro oder für ein halbes Jahr 53 Euro. 

Wenn ein Antrag gestellt wird, ist die Wertmarke in diesen Fällen kostenfrei:

  • für blinde Menschen (Buchstabe Bl)
  • für hilflose Personen (Buchstabe H)
  • für Menschen mit wenig Geld, die Leistungen wie Arbeitslosengeld 2 oder Bürgergeld bekommen. 

Mit dem Merkzeichen B oder Bl kann eine Begleitperson kostenfrei mitfahren.

In der Nähe der Grenze könnt Ihr teilweise auch in den Niederlanden mit dem Behindertenausweis kostenfrei fahren. Wichtig ist, dass der VRR-Tarif gilt. 

Seit dem 1. März 2026 gehören auch Fahrten mit der Bahn bis Arnhem und Venlo zum VRR-Tarif. Nicht kostenfrei sind Busse und Bahnen mit dem Unternehmen Arriva.

Mann im Rollstuhl in Bus.

Service für Fahrgäste mit Sehbehinderung

In allen Fahrzeugen der Rheinbahn wird die nächste Haltestelle über Lautsprecher angekündigt. 

An vielen Haltestellen gibt es taktile Leitlinien, Rillenplatten und Schwarz-Weiß-Pflasterung auf dem Weg zum Fahrzeug oder zum Ausgang. 

In U-Bahnhöfen werden einfahrende Zügen über Lautsprecher angekündigt.

An vielen U-Bahnhöfen und einigen Haltestellen über der Erde steht am Anfang der Handläufe in Braille-Schrift die Fahrtrichtung. Ein markierter Ring am rechten Handlauf zeigt an, wenn sich die Stufen ändern.

An einigen Haltestellen könnt Ihr dazu auf einen Knopf mit Blindenschrift drücken, damit die nächste Abfahrt über Lautsprecher angesagt wird.

Für Menschen mit starker Gehbehinderung gibt es den
Fahrdienst für Menschen mit Behinderung.

Begleitservice für Menschen mit eingeschränkter Mobilität 

Habt Ihr Euch verletzt und könnt gerade nicht gut laufen? Oder hattet Ihr gerade eine Operation und fühlt Euch unsicher? Dann hilft euch der Rheinbahn Begleitservice.

Der Begleitservice holt Euch kostenfrei zu Hause ab, geht mit Euch zur Haltestelle und bringt Euch auch wieder nach Hause. Er hilft auch beim Kauf eines gültigen Tickets. 

Der Begleitservice ist für Menschen, die sonst ohne Hilfe fahren können. Braucht Ihr immer Unterstützung? Dann ist der Behindertenfahrdienst der Tragedienste der Stadt Düsseldorf zuständig.   

Der Begleitservice hilft montags bis freitags von 8:00 bis 18:30 Uhr. 

Bitte vereinbart spätestens einen Tag vorher einen Termin:

Unser Begleitservice ist eine Zusammenarbeit vom JobCenter Düsseldorf, der Rheinbahn und der Zukunftswerkstatt Düsseldorf

Sicherheit in unseren Aufzügen

Die Aufzüge haben Glaswände, damit ihr beim Fahren von außen sichtbar seid. So gibt es weniger Übergriffe. Dazu gibt es einen Notknopf, über den Ihr jederzeit Hilfe rufen könnt. Die Tasten sind auch in Blindenschrift.

Die Türen der Aufzüge sind mindestens 80 Zentimeter breit. 

Barrierefreie Haltestellen

An barrierefreien Haltestellen gibt es beim Einstieg keine Stufen. Die barrierefreien Haltestellen erkennt Ihr am Rollstuhl-Symbol im Liniennetzplan für Menschen mit eingeschränkter Mobilität

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