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1920: Das Ende der Düsseldorfer Straßenbahn

Bereits 20 Jahre vor der Gründung der Rheinbahn fuhren Pferdebahnen in Düsseldorf. Ab 1876 verbanden sie den Burgplatz mit dem Bergisch-Märkischen Bahnhof und der Tonhalle. 1896 fuhr die erste elektrische Straßenbahn auf der Grafenberger Allee von der Schützenstraße bis zur Fabrik von Haniel & Lueg und von dort weiter nach Grafenberg und Rath.
 
Die Städtische Düsseldorfer Straßenbahn übernahm die bisher privaten Bahnen und elektrifizierte die Pferdebahnen bis 1900. In den folgenden Jahren verschlechterte sich die Finanzlage der Straßenbahn immer mehr. Die Stadt Düsseldorf hielt deshalb nach einem solventen Partner Ausschau. Er war mit der in Mehrheitsbesitz befindlichen Rheinbahn schnell gefunden. Am 21. Dezember 1921 wurde ein Vertrag über den Zusammenschluss der Rheinbahn mit den Städtischen Straßenbahnen geschlossen.
 
Vielen Kleinaktionären gefiel die Fusion der erfolgreichen Rheinbahn mit der städtischen Straßenbahn nicht. Sie fürchteten um ihre Dividenden. In einem Brief hieß es „...ist die Fusion mit der Städtischen Straßenbahn abzulehnen. Wir Kleinaktionäre sind schließlich auf unsere Dividenden angewiesen. Sicherlich wird nun das Geld zur Sanierung der Straßenbahn aufgewendet und wir gehen leer aus!" Diese Sorge sollte zunächst nicht eintreten, denn die Rheinbahn übernahm quasi als Profit-Center der Stadt Düsseldorf unterschiedliche Aufgaben außerhalb des Öffentlichen Personennahverkehrs und warf weiterhin akzeptable Gewinne ab.
 
Die Zeit der Weimarer Republik gehört in der Geschichte der Rheinbahn zu einem ihrer fruchtbarsten Zeitabschnitte.

 
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