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1898: Die erste elektrische Schnellbahn Europas

Nach Fertigstellung des Brückenbaues am 12. November 1898 ging die Bahnstrecke nach Krefeld am 15. Dezember 1898 in Betrieb. Die erste elektrische Schnellbahn Europas ging damit in den Linienverkehr. Die Linie „A“ fuhr mit der für damalige Verhältnisse hohen Geschwindigkeit von 40 km/h von Düsseldorf nach Krefeld.
 
Die Länge der Bahn betrug von der Haroldstraße in Düsseldorf bis zur Rheinstraße in Krefeld 22,2 km. Sie war innerhalb Düsseldorfs bis zum Bahnhof Oberkassel zweigleisig, innerhalb Krefelds ebenfalls zweigleisig und dazwischen eingleisig.
 
In Oberkassel, wo sich auch die Verwaltung und die Wagenhalle der Rheinbahn befanden, wurde ein Elektrizitätswerk für die Stromversorgung der Bahn erbaut. Es lieferte gleichzeitig den Strom für die Bewohner Oberkassels, so dass weitere Einnahmen durch Verkauf an Dritte erzielt wurden.
 
Bei Betriebseröffnung im Jahre 1898 waren 13 Trieb- und acht Beiwagen für den Personenverkehr und acht Güterwagen vorhanden. Zunächst fuhren die Wagen der Rheinbahn nur bis zum Ratinger Tor, vom 25. November 1899 an über die Allee- und Breitestraße bis zur Haroldstraße.
 
Schon 1899 wurde mit der Stadt Düsseldorf ein Abkommen über den Stückgutverkehr per Straßenbahn geschlossen. Die Stadt verlegte auf Kosten der Rheinbahn vom Ratinger Tor über die Ratinger Straße bis zum Burgplatz eine Schienenverbindung zur unteren Rheinwerft. Die Rheinbahn konnte so ihren am Schloßufer liegenden Güterschuppen mit der Kleinbahnlinie verbinden.
 
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