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1993: Schnellere Verbindung für die Bürger aus Eller

Rund 25.000 Düsseldorfer begrüßten am 26. September 1993 den ersten Stadtbahnwagen der neuen Linie U75 und damit auch eine sieben Minuten schnellere Verbindung zwischen Neuss, der Düsseldorfer Innenstadt und dem Stadtteil Eller. Gleichzeitig gingen die neuen unterirdischen U-Bahnhöfe „Handelszentrum" und „Kettwiger Straße" sowie der oberirdische Hochbahnsteig an der Ronsdorfer Straße in Betrieb.
 
Im September 1989 begannen die Rohbauarbeiten für die neue U-Bahn Strecke. Der Bereich des Handelszentrums wurde dabei weitgehend in offener Baugrube erstellt. Um die gut bebaute und verkehrsreiche Kölner Straße unterqueren zu können, bediente man sich einer alten Bergmannstechnik: Die Arbeiter trieben Stollen voran, nachdem das angrenzende Erdreich soweit vereist worden war, dass es vorübergehend wie ein stabiles Gerüst wirkte und Gebäude und Straße sicherte. Für das Teilbaulos in der Erkrather Straße wurde, wie seinerzeit schon bei der Heinrich-Heine-Allee, die Baumethode „Düsseldorfer Deckel" angewandt, da die stark beanspruchte Straße nicht so ohne Weiteres zu sperren war. Dabei gruben sich die U-Bahn-Bauer im Schutz von Druckluft, Schlitzwänden und unter abschnittweise gegossenen Betondeckeln voran.
 
Auch oberirisch tat sich in der Bauphase Einiges: Auf 2,8 Kilometern veränderte sich das Straßenbild im Zuge der Baumaßnahme zum Positiven. Fahrbahnen und Gehwege wurden erneuert und die Natur kam auch nicht zu kurz: 180 Bäume säumen heute diesen Abschnitt der U75.
 
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