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1988: Doppelstöckig bis zum Hauptbahnhof

1988 feiert die Landeshauptstadt ihren 700. Geburtstag – auch ein wichtiges Datum für die Rheinbahn und den Düsseldorfer Nahverkehr. Im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten wurden zwei wichtige Abschnitte der Stadtbahn in Betrieb genommen: Im Mai ging es im Tunnel ab Kennedydamm bis unter den Hauptbahnhof und ab August über die Rampe am Ratinger Tor auch ins Linksrheinische nach Neuss, Lörick, Meerbusch und Krefeld. Damit hatte die Stadtbahn 15 Jahre nach Baubeginn endlich den angestrebten Verkehrswert.
 
Die betriebstechnischen Voraussetzungen für die Stadtbahn waren zuvor durch eine hochmoderne Betriebsleitstelle an der Heinrich-Heine-Allee und neue Abstell- und Werkstattanlagen im Betriebshof Heerdt geschaffen worden. Die Annahme, dass schnell und pünktlich fahrende öffentliche Nahverkehrssysteme die Nachfrage beleben, bewahrheitete sich schon bald. Die Stadtbahn führte zu einem spürbaren Anstieg der Fahrgastzahlen gegenüber den bisher oberirdisch verkehrenden Bahnen.
 
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