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1976: Schiebung am Rhein – Die dritte Oberkasseler Brücke

Das 1971 noch bevorstehende Vierteljahrhundert wurde zufällig wieder mit einem Brückenbau eingeläutet. Das Nachkriegs-Provisorium der Oberkasseler Brücke war angesichts der Verkehrsentwicklung hoffnungslos überfordert. Der Neubau wurde beschlossen und 1971 – stromauf parallel zur bestehenden alten Brücke – begonnen. Die Stahlbrückenmontage sollte im August 1973, zwei Jahre nach Beginn, abgeschlossen sein. Danach wurden die Fahrbahnen hergestellt. Die Straßenbahn erhielt in Mittellage eigene Gleise.
 
Bereits Ende Januar 1974 konnte die neue Brücke mit einer Gesamtbreite von 35 Metern, vier Fahrspuren und zwei Rad- und Gehwegen in ihrer provisorischen Lage in Betrieb genommen werden. Jetzt erst erfolgte der Abbruch der alten Brücke. Danach folgte eine weltweit beachtete Premiere: Auf Gleitlagern wurde die gesamte neue Oberkasseler Brücke im April 1976 auf ihre heutige Position quer verschoben. Ein neues Kapitel dieser traditionsreichen und mit der Rheinbahn so eng verbundenen Brücke wurde damit geschrieben.
 
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