Befehle des Menübands überspringen
Zum Hauptinhalt wechseln






1968: Neue Sparsamkeit – Kein Geld für den ÖPNV

Während alle Bemühungen darauf ausgerichtet waren, mit technischen Innovationen den Verkehr der Landeshauptstadt in den Griff zu bekommen, drückten das Unternehmen handfeste Sorgen. Die anhaltend hohe Konjunktur und die damit verbundene Vollbeschäftigung bescherten der Rheinbahn einen sehr empfindlichen Personalengpass.
Der Optimismus der 50er und beginnenden 60er Jahre lässt langsam nach. Die Probleme des Verkehrsunternehmens, hervorgerufen durch steigenden Kostendruck und anwachsenden Individualverkehr, trüben den bisher so positiven Blick auf die Zukunft.
 
Konnten Ende der 50er Jahre noch Gewinne erwirtschaftet werden, schleppt die Rheinbahn nun von Jahr zu Jahr Verluste mit. Dennoch lässt das Unternehmen in seinem Bemühen – auch um die soziale Lage seiner Mitarbeiter – nicht nach. Im Jahre 1965 konnten über 100 neue Wohnungen in Kaiserswerth fertiggestellt und an Mitarbeiter vermietet werden. Die Zahl der Wohnungssuchenden ist auch Mitte der 60er Jahre noch recht groß.
 
Die Rezession des Jahres 1967 dämpfte zwar ein wenig den Fortschrittsglauben der Bevölkerung, die allgemeine Verkehrsentwicklung wurde davon aber kaum beeinflusst. Die Fahrt mit Bus und Bahn wurde trotz aller Bemühungen der Verkehrsbetriebe im öffentlichen Ansehen immer weniger populär. Wer es sich eben leisten konnte, stieg – um seinen sozialen Aufstieg zu dokumentieren – auf das Auto um.
 
 Ok 

Diese Seite verwendet Cookies. Erfahren Sie in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Sie Ihre Einstellungen ändern und Cookies deaktivieren können.