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1956: Die Rheinbahn wird 60

1956 feierte die Rheinbahn ihr sechzigjähriges Bestehen. War das Fünfzigjährige wegen der allzu großen Nähe zum Kriegsende und den damit verbundenen Sorgen nur in kleinem Rahmen gefeiert worden, so sollte doch zehn Jahre später ein „richtiges" Jubiläum begangen werden.
 
Der Einladung des Vorstandes und des Aufsichtsrates waren die Spitzen von Rat und Verwaltung aus Düsseldorf und den Nachbarstädten gefolgt. Nachdem Oberbürgermeister Georg Glock die Grüße der Anteilseignerin überbracht hatte, hielt der Erste Direktor Rebbelmund seine Festansprache. Er ließ die Geschichte der Düsseldorfer Straßenbahn und der Rheinbahn Revue passieren. Direktor Rebbelmund definierte als die Hauptaufgabe des Verkehrs, lebenswichtige Güter an den Verbraucher und die arbeitende Bevölkerung an ihren Arbeitsplatz zu befördern. Diesen wichtigsten und vordringlichsten Aufgaben seien alle anderen Verkehrserscheinungen, wie der Privat- und Vergnügungsverkehr, unterzuordnen.
 
Auch zu diesem Jubiläum wurde eine Gratifikation gezahlt. Im Schreiben des Vorstandes hieß es: „Weil unsere Pensionäre nach wie vor zur großen Rheinbahnerfamilie zählen, hat der Aufsichtsrat auf unseren Vorschlag hin genehmigt, dass sie ebenfalls das für die aktiven Rheinbahner bewilligte Jubiläumsgeld von 30 DM (15,34 Euro) ausgezahlt bekommen."
 
Der Rahmen der Feierlichkeiten spiegelte insgesamt die wiedererlangte Lebensfreude der Düsseldorfer. Insbesondere die Tatsache, dass alle Mitarbeiter, wenn auch an verschiedenen Tagen, eingeladen waren und das Jubiläum feiern konnten, war bemerkenswert. Aber man blieb unter sich. Eine nachvollziehbare Außenwirkung, eine Selbstdarstellung des Unternehmens durch Aktionen oder Veranstaltungen mit der Bevölkerung war mit diesem Jubiläum nicht verbunden.
 
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