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1950: Stadtplanung – Verkehr wird zum Thema

Im März 1950 erfolgte die Ernennung von Rheinbahndirektor Rebbelmund zum Vorstandsvorsitzenden. Damit wurde ein Mann an die Spitze der Rheinbahn gestellt, der an die alte Tradition der 20er Jahre anknüpfte. Er machte die technische Innovation innerhalb der Rheinbahn wieder zu einem Thema allerersten Ranges.
 
Das erste Funktelefon wird unter Rebbelmunds Regie in einen Speisewagen der Linie „D" eingebaut. Es eilte seiner Zeit weit voraus. Die zukünftige Möglichkeit, dass einmal vom Auto aus wichtige unternehmerische oder politische Entscheidungen getroffen werden würden, haben zu diesem Zeitpunkt sicher nur wenige ahnen können. Heute ist das mobile Telefonieren alltäglich geworden. Wer ahnt schon, dass die ersten Versuche in einem Speisewagen der Rheinbahn stattfanden!
 
Während man inzwischen die Kriegstrümmer auf dem Karlsplatz, dem Martin-Luther-Platz und an der Tonhalle zwischenlagerte, konnte man 1951 stolz vermelden, dass von den etwa zehn Millionen Kubikmeter Trümmern, die es in Düsseldorf gab, bereits 2,2 Millionen endgültig durch Wiederverwertung der Steine für den Hausbau beseitigt worden waren. Das Bild der „Trümmerfrauen", die die Backsteine in langen Kolonnen per Hand aus dem Schutt bargen, säuberten und aufschichteten, ist vielen Menschen aus jener Zeit unvergesslich geblieben.
 
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