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1945: Düsseldorf in Trümmern

Im Februar 1945 standen die Amerikaner kurz vor Neuss. Am 2. März wurde die Oberkasseler Brücke gesprengt. Nun wurden in verschiedenen Düsseldorfer Straßen Barrikaden und Panzersperren errichtet, die den Vormarsch der Amerikaner aufhalten sollten. Neben Eisenträgern, Schutt und Autowracks wurden auch zerstörte Straßenbahnwagen als Sperren benutzt.
 
Am 3. März 1945 erreichten die amerikanischen Truppen das linke Rheinufer. Die Stadt war, wie schon 1919, erneut geteilt. Die Amerikaner schossen mit Artillerie und Tieffliegern auf das rechtsrheinische Düsseldorf, von Gauleiter Florian und anderen zu sinnlosem Widerstand angetrieben. Die Versorgung der noch verbliebenen Bevölkerung mit Gas, Licht und Wasser brach endgültig zusammen. Es drohten Seuchen. Menschen plünderten, wo es ging, die öffentlichen Lager, zumal sie fürchten mussten, dass die Partei eine Politik der verbrannten Erde vorbereitete.
 
Am 8. März 1945 wurde der Verkehr der Rheinbahn endgültig eingestellt.
Noch drei Wochen sollte es allerdings bis zur endgültigen Kapitulation des Deutschen Reiches dauern. Damit war ein tausendjähriges Reich nach 12 Jahren Schreckensherrschaft zu Ende gegangen. Über 10.000 Düsseldorfer kamen bei Bombenangriffen und an der Front ums Leben, viele Rheinbahner kehrten verwundet und von den Strapazen schwer gezeichnet aus dem Krieg zurück. Ihre Aufgabe sollte es nun sein, die Trümmer an die Seite zu räumen und dem kommenden Tag wieder einen Sinn zu geben.
 
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