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1906: Der „Oberkassel-Deal“ –
Die Grundstücksgeschäfte der Rheinbahn

Grundstücksgeschäfte zur Finanzierung der Rheinbahn waren von den Vätern des Unternehmens von Anfang an vorgesehen. Der spätere Rheinbahndirektor Max Schwab trat 1906 als Landmesser in die Gesellschaft ein und kümmerte sich besonders darum, das für Fabrikanlagen vorgesehene Gelände durch Anwerbung bedeutender Firmen zu verwerten. Besonderen Nutzen zog er aus der Industriebahn, die mit ihren Anschlüssen nicht nur die Verbindung zur Staatsbahn herstellte. Die Gleisanlage der Linie nach Neuss über den Deich zur Heerdter Werft bot Gelegenheit, Grundstoffe und Waren auch auf dem Schiffswege zu beziehen oder die Erzeugnisse der Werke auf dem Wasserwege abzuführen.
 
Folgende Firmen siedelten sich an: Stahlwerk Krieger, Gebr. Böhler u. Co., Matthes-Fischer-Werke, de Fries u. Comp. (später Schieß AG.), Allgemeine Hochbaugesellschaft, Kranbaugesellschaft C.W. Liebe, jetzt Schenk- u. Liebe-Harkort AG., Chemische Fabrik für Hüttenprodukte, jetzt Gesellschaft für Blechverarbeitung mbH, A. Ehrenreich u. Co., J. Willems u. Co., C.F. Beck, Lebensmittel-Industrie, Rheinische Kampferfabrik, die später der Rationalisierung zum Opfer fiel, jetzt Reining u. Co. GmbH, Rohde und Dörrenberg.
 
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