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Busbegleiter und Fahrzeugbegleiter

Ein weiteres verkehrspädagogisches Projekt ist die Ausbildung zum Bus- und Fahrzeugbegleiter.
 
Das Fahrzeugbegleiterprojekt (in Kooperation mit den Städten Düsseldorf und Meerbusch) ist ein schulisches Zivilcourageprojekt, das die Schüler über ihre gesamte Schulzeit begleitet und aus drei Teilprojekten besteht:
  • der „Busschule“ (5. Klasse) 
  • dem Projekt „Ohne Gewalt stark“ (7. Klasse)
  • den „Fahrzeugbegleitern“ – in Meerbusch „Busbegleiter“ – (ab der 8. Klasse)
Insgesamt haben seit dem Jahr 2000 fast 32.000 Schüler aus Düsseldorf, dem Kreis Neuss
und dem Kreis Mettmann an den Projekten teilgenommen. Die Projekte sind vorwiegend Kooperationen von Kommunen, Schulen, Polizei und Rheinbahn. Ziel ist die Erhöhung
der Schulwegsicherheit der Kinder und Jugendlichen bei ihrer Nutzung des ÖPNV, also Unfallprävention, Vorbeugung von Konflikten und Gewalt, Vandalismusprävention und Förderung der Sozialkompetenz der Schüler.

Das Projekt „Busbegleiter und Fahrzeugbegleiter“ baut auf den  Projekten „Busschule“ und „Ohne Gewalt stark“ auf. Geeignet ist dieses Teilprojekt für Schüler ab der Jahrgangsstufe 8, die bis zu ihrem Schulabgang das Ehrenamt des Fahrzeugbegleiters ausüben möchten. Durch die vorangegangenen Trainingseinheiten sind die interessierten Schüler bereits zum Thema Unfall- und Gewaltprävention sensibilisiert. Mit diesem Training lernen die Jugendlichen, soziale Verantwortung zu übernehmen und beobachten in Teams  den Schulweg, den Ablauf ihrer Schulfahrt, schlichten Streitigkeiten, sorgen für eine friedliche Atmosphäre in Bus & Bahn und stehen ihren Mitschülern als Ansprechpartner zur Verfügung.
 
Die Ausbildung zum Bus-/Fahrzeugbegleiter findet an zwei Schultagen auf dem Betriebshof im und am Bus durch die Polizei, die Rheinbahn und externe Deeskalationstrainer statt.  Nach der Teilnahme am Kurs sind die Schüler/innen ausgebildet, ihr soziales Umfeld sicher, friedlich und gewaltfrei zu gestalten, soziale Verantwortung zu übernehmen und Zivilcourage zu zeigen. Neben einmal monatlich stattfindenden Gesprächen mit dem Kontaktlehrer der Schule und einem Feedback-Gespräch nach 6 bis 8 Wochen erhalten die Schüler/innen einmal jährlich ein Auffrischungstraining.
 
Dass das Ziel des Projekts – eine sichere und gute Fahrt für alle in Bus und Bahn zu gewährleisten – erfüllt wird, zeigt die umfassende Studie der Universität Wuppertal aus dem Jahr 2005, „Evaluation der verkehrspädagogischen Projekte Busschule und Busbegleiter der Rheinischen Bahngesellschaft AG, Düsseldorf“. Als offizielle Projektleitung erhielt das Amt für Verkehrsmanagement der Stadt Düsseldorf 2006 den Hans-Götzelmann-Preis für Streitkultur als Anerkennungspreis für das Projekt „Fahrzeugbegleiter – gemeinsam stark“.
 
Wie auch das Projekt Busschule ist das Fahrzeugbegleiter-Programm ein Kooperationsprojekt der Stadt, der Schulen, der Polizei sowie der Rheinbahn. Eine Teilfinanzierung (z.B. durch die Stadt) ist Voraussetzung für die Realisierung. Das Projektmanagement übernimmt die Rheinbahn.
 
Bei Interesse oder Fragen melden Sie sich bitte bei Ina.Baumann@rheinbahn.de
 
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