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Bilanzergebnisse für 2018:

Trotz eines schwierigen Jahres viel erreicht – Rheinbahn wieder auf gutem Kurs!

28.05.2019

Höhere Fahrgeld-Einnahmen, eine leichte Zunahme bei den Fahrgastzahlen, ein um 4,7 Millionen Euro besseres Unternehmensergebnis als geplant und ein um 1,5 Prozent besserer Kostendeckungsgrad als geplant – das sind einige der Eckpunkte der Rheinbahn-Jahresbilanz 2018.
 
Die wichtigsten Zahlen vorab (Vergleiche 2017 zum Bilanzjahr 2018) und im pdf des Geschäftsberichts:
  •  Die Zahl der Fahrgäste stieg um über 100.000 auf 224,8 Millionen.
  • Die Fahrgeldeinnahmen stiegen von 230 Mio. auf 235,4 Mio. Euro.
  • Der Kostendeckungsgrad liegt mit 79,9 Prozent um 1,5 Prozentpunkte besser als geplant (Plan 78,4 Prozent, Vorjahr 81,2 Prozent) und damit auf sehr hohem Niveau in der Branche (Durchschnitt bundesweit: 75,6 Prozent im Jahr 2017).
  •  Das Unternehmensergebnis änderte sich von -65,1 auf -73,1 Mio. Euro (Plan 2018: -77,8 Mio. Euro).
  • Der laufende Umsatz liegt mit 270,9 Mio. Euro um 7,7 Mio. Euro höher als im Vorjahr (263,2 Mio. Euro).
  • Der Gesamtertrag ist mit 290,3 Mio. Euro um 9,5 Mio. höher als 2017.
  • Der Gesamtaufwand stieg von 345,9 Mio. Euro auf 363,4 Mio. Euro.
  • Der Personalaufwand stieg von rund 162,2 Mio. Euro auf knapp 170,3 Mio.
2.954 Rheinbahnerinnen und Rheinbahner – und damit 97 mehr als 2017 – erzielten diese Bilanzwerte. Mit 146 stieg die Zahl der Auszubildenden erneut um 10 Berufsanfänger, darunter zum dritten Mal junge Geflüchtete.
 
Die Rheinbahn stemmt seit dem Fahrplanwechsel am 29. August 2018 mehr Nutzkilometer ( = die Strecke, die ein Fahrzeug mit Fahrgästen zurücklegt). Insgesamt haben wir ein Plus von 142.500 Nutzkilometern allein in den letzten vier Monaten des Jahres 2018.
 
„Frischer Wind unter den Unternehmensflügeln“
„Diese Leistungen haben die Rheinbahnerinnen und Rheinbahner im letzten Jahr erbracht – und das trotz der durchwachsenen Situation 2018. Darauf können sie und wir zurecht stolz sein! Das gibt Zuversicht für und Vertrauen in die Zukunft des Unternehmens. Allein die guten Resultate der mit vielen eigenen Kräften gegen Ende 2018 begonnen Qualitätsoffensive belegen das schon auf beeindruckende Weise“, schaute der Vorstandsvorsitzende Klaus Klar mit einem Blick zurück auch nach vorn. „Die fachliche Verstärkung durch meine neuen Vorstandskollegen, Sylvia Lier für die kaufmännischen und Michael Richarz für die technischen Bereiche“, so Klar weiter, „gibt uns frischen Wind unter die Unternehmensflügel!“
 
Bahn zum DOME, MetroBusse, Großevents und Ampeln
Die Rheinbahnchefs erinnerten an weitere Erfolge und Entwicklungen des Berichtsjahres. Sie verwiesen auf die erste Bahnfahrt zum ISS DOME am 7. Januar 2018 mit der verlängerten Linie 701 und den erfolgreichen Start der drei MetroBus-Linien: Die Linien M1 bis M3 verzeichneten bei ihren werktäglichen Fahrten bis kurz vor Ende des Jahres bis zu 60.000 Einsteiger pro Woche. Zu 30 Großveranstaltungen hielt die Rheinbahn tausende Besucher und Gäste mobil – beginnend mit der Bootsmesse Ende Januar über die erfolgreichen Zweit- und Erstligaspiele der Fortuna und die Rheinkirmes bis hin zum Weihnachtssingen in der Arena am 23. Dezember.
Mit dem Umprogrammieren von 43 Ampelanlagen haben Stadt und Rheinbahn die Beschleunigung 2018 deutlich forciert.
 
Abgas-Verbesserungen, neue Busse und Elektrofahrzeuge
Mit Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer und NRW-Umweltministerin, Ursula Heinen-Esser stellten Klaus Klar und der Rheinbahn-Aufsichtsratsvorsitzende, OB Thomas Geisel, im Sommer 2018 die geplante Umrüstung von 155 Bussen zur Verbesserung der Abgaswerte vor. Mit der Bestellung von 24 neuen Solo- und 29 Gelenkbussen mit der Euro-6-Norm zum Ersatz älterer Fahrzeuge, mit der Ausschreibung von 82 weiteren Solo- und 20 Gelenkbussen sowie 10 E-Bussen beschloss die Rheinbahn 2018 nicht nur eine Investition von 42,6 Mio. Euro, sondern sorgt damit auch für bessere Luft in ihrem Netz. Ein weiterer Beitrag dazu war die 2018 gefällte Entscheidung, bis zum Jahr 2021 sämtliche Wirtschaftsfahrzeuge bis 3,5 Tonnen auf Elektroantrieb umzustellen, nachdem Tests im letzten Jahr positiv verlaufen waren.
 
Investitionen in Netz, Barrierefreiheit und Infrastruktur
Mit fast 15 Mio. Euro Investitionen von Stadt Ratingen und Rheinbahn (inklusive einer 7,5 Mio. Euro-Förderung durch den VRR) ging Mitte Mai 2018 der neue Düsseldorfer Platz in Ratingen Mitte in Betrieb; ein gelungener Umbau zu einem multimodalen Knotenpunkt samt nagelneuem Rheinbahn-KundenCenter.
Der Ausbau der Barrierefreiheit ging 2018 weiter – zu 90 Prozent jeweils durch den Zuschussgeber Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) gefördert – mit der Eröffnung der Hochbahnsteige „Löricker Straße“ Ende August 2018, mit Kosten von 3,3 Mio. Euro. Im Berichtsjahr starteten die Arbeiten an den Hochbahnsteigen „Lierenfeld Betriebshof“ für 4,5 Mio. Euro und „Luegplatz“ für 6 Mio. Euro.
 
Weitere Großinvestitionen 2018:
  • 11 Mio. Euro für den Austausch von Gleisen und Gleiskreuzungen
  • 3,8 Mio. Euro für Bauten auf Betriebshöfen und in Werkstätten
  • 3,7 Mio. Euro für das Brandschutzkonzept der B80-Stadtbahnen
  • 1,7 Mio. Euro für neue Fahrausweisautomaten in den Bahnen.
Konsequent digital
Das Monatsticket – bisher nur als Papierversion mit Wertmarken erhältlich – gibt es seit Sommer 2018 auf Chipkarte, die die Kunden je nach gewünschtem Zeitraum aufladen können. Im Online-Shop können sie zudem seit letztem Jahr per PayPal bezahlen. Die private Hochschule EBC (Euro-Business-College) führte – als erste in Düsseldorf – das SemesterTicket als Online-Version ein, das die Studierenden per E-Mail zugeschickt bekommen. Zum Saisonstart wurde der Ticketshop von Fortuna Düsseldorf an den Rheinbahn-Server angebunden, so dass online mit den Eintrittskarten für die Fußballspiele auch die Fahrtberechtigung als Barcode ausgegeben wird. Langfristig ist geplant, alle Kombi-Tickets auf diese Weise zu vertreiben.
 
Zusammen mit moovel (einer Tochter der Daimler AG) haben wir eine neue App unter dem Namen „Mobil in Düsseldorf“ ins Leben gerufen: Seit November 2018 bietet der Service auf dem Smartphone die Abfahrtszeiten von Bussen und Bahnen aller Haltestellen im VRR-Gebiet an sowie P+R-Plätze und die Standorte der Leihräder von „nextbike“ und der Fahrzeuge von „car2go“; sämtliche Angebote können die Kunden in der App buchen und bezahlen.
 
Qualitätsoffensive für unsere Fahrgäste
Nachdem die Rheinbahn ihre eigenen Qualitätsstandards nicht erreicht und die im Kundenbarometer gemessene Zufriedenheit der Fahrgäste stark gesunken war, startete Ende 2018 die Qualitätsoffensive. Ziel ist die deutliche und nachhaltige Verbesserung der Kundenzufriedenheit. Ende April präsentierten fünf junge Teilprojektleiter erste, schnell umsetzbare oder schon realisierte Maßnahmen aus den vier Handlungsfeldern Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Sauberkeit und Fahrgastinformation. Viele weitere, mittelfristige und langfristige Aufgaben werden folgen. Wir müssen den Servicestandard erreichen, den unsere Kunden von uns erwarten. Das tun wir mit der Steigerung unserer Prozess- und Service-Qualitäten.

 
 
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