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HaltestellenGeschichte(n) verkürzen die Wartezeit

Mit Geschichte(n) verkürzen der Düsseldorfer Verein Geschichts-Werkstatt und die Rheinbahn den Fahrgästen die Wartezeit auf die nächste Bahn oder den nächsten Bus. Seit Sommer 2005 stellen die beiden Kooperationspartner an inzwischen 32 Stationen in Düsseldorf „HaltestellenGeschichte(n)“ aus, seit 2007 verlegt der Düsseldorfer Droste Verlag 30 Stück davon als Buch in seiner Radschläger-Reihe*; zwei weitere kamen auf Anregung ehrenamtlicher Initiatoren hinzu: „Handweiser/Bunkerkirche“ und „Victoriaplatz/ Klever Straße, Golzheimer Friedhof“.

Die Betonung liegt auf beidem, auf Geschichte wie auf Geschichten“, beschreibt Thomas Bernhardt, Vereinssprecher der Geschichts-Werkstatt die Aktion. „Wir wollen den Rheinbahn-Kunden, einheimischen wie auswärtigen, ein wenig aus der Historie berichten, die zu dem jeweiligen Haltestellen-Namen gehört“, so Bernhardt und ergänzt: „Wir erzählen dabei auch so manche Anekdote oder ‚Schnurre’, die genauso zum geschichtlichen Erbe einer Stadt gehören, wie harte historische Fakten.“
 
Der Grafiker und Geschichts-Freund Bernhardt hat die Daten und Fakten für die Haltestellengeschichten zusammengetragen und erste Textentwürfe geliefert. Die Rheinbahn zeichnete für Endredaktion, Produktion und Aushang verantwortlich.
Bei der Auswahl kamen – naheliegenderweise – zunächst Haltestellen mit geschichtsträchtigen Namen ins Visier wie „Schloss Benrath“ oder „Schloss Jägerhof“, „Luegallee“ – mit dessen Namen übrigens einem Rheinbahn-Mitbegründer und Erbauer der ersten Oberkasseler Brücke ein urbanes Denkmal gesetzt wurde – „Siedlung Freiheit“, „Florence-Nightingale-Krankenhaus“, „Heinrich-Heine-“ und „Königsallee“ oder „Worringer Platz“ und viele andere mehr (komplette Liste siehe unten).
 
Die Idee kam Thomas Bernhardt im Zuge der Vereins-Bemühungen, Düsseldorfer Geschichte lebendig zu halten. Da die Geschichts-Werkstatt regelmäßig Stadtführungen und Vorträge anbietet, in denen Orte eine gewichtige Rolle spielen, die auch immer wieder in Haltestellen-Namen auftauchen, lag diese Kooperation nahe. Dies ist zudem nicht die einzige Zusammenarbeit mit der Rheinbahn. Bereits bei den heute erfolgreich laufenden Stadtrundfahrten mit Straßenbahn-Oldies haben die beiden Partner schon vor fast zwanzig Jahren erfolgreich kooperiert sowie bei den Recherchen und Feierlichkeiten zum 100jährigen Rheinbahn Jubiläum.
 
 in alphabetischer Reihenfolge:
  1. Belsenplatz
  2. Bilker Kirche
  3. Carlsplatz
  4. Florence-Nightingale-Krankenhaus
  5. Fortunaplatz
  6. Fürstenplatz
  7. Gerresheim, Rathaus
  8. Graf-Adolf-Platz
  9. Handweiser/Bunkerkirche
  10. Hauptbahnhof
  11. Heinrich-Heine-Allee
  12. Henkelstraße
  13. Landtag/Kniebrücke
  14. Leo-Statz-Platz
  15. LTU arena/Messe Nord (ESPRIT arena/Messe Nord)
  16. Luegplatz
  17. Mannesmannufer
  18. Messe Congress Center
  19. Moorenstraße
  20. Niederkasseler Kirchweg
  21. Oberbilker Markt
  22. Pempelforter Straße
  23. Prinz-Georg-Straße
  24. Rheinbahnhaus
  25. Schloß Benrath
  26. Schloß Jägerhof
  27. Siedlung Freiheit
  28. Steinstraße/Königsallee
  29. Tonhalle/Ehrenhof
  30. Victoriaplatz/Klever Straße, Golzheimer Friedhof
  31. Worringer Platz
  32. Zoo
 

Lesen Sie hier alle Haltestellengeschichte(n)

 

*Das gleichnamige Buch der Droste Verlag GmbH gibt es unter ISBN 978-3-7700-1279-4 im Buchhandel.