Verkehrsverbund Rhein-Ruhr
Zum 1. Januar 1980 war es dann soweit: Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr, dem 20 Verkehrsunternehmen einschließlich der Bundesbahn angehörten, war Wirklichkeit geworden. Mit einem einheitlichen Tarif und aufeinander abgestimmten Fahrplänen konnten die 7,1 Millionen Menschen des Verbundraumes alle Nahverkehrsmittel benutzen.
Als der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr nach dem ersten Jahr Bilanz zog, waren die Gründerväter sichtlich zufrieden. Sein Aufsichtsratsvorsitzender Heinrich Scheucken berichtete dem Gremium, dass die Zahl der Fahrgäste um 65 Millionen zugenommen hatten. Das entsprach einer Steigerung um 7,5 Prozent.
Die Einführung des Verbundtarifs sorgte für steigende Fahrgastzahlen - und für neue Liniennummern bei der Rheinbahn. Aus der Linie 7 wurde beispielsweise die Linie 707.