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Rheinbahn Internet > Über uns > Rheinbahn Spezial > Historie

Rammschlag zum Düsseldorfer U-Bahnbau am 24. März 1974.


Der erste Stadtbahnwagen "GT8S" im Jahre 1974.

In Düsseldorf kündigt sich das U-Bahn Zeitalter an:
Der erste Stadtbahnwagen trifft ein

Knapp fünf Jahre nach dem Grundsatzbeschluss des Rates, die Straßenbahn innerstädtisch unter die Erde zu verlegen, wurde dieses Vorhaben am 24. März 1973 mit dem ersten Rammschlag an der Fischerstraße in die Tat umgesetzt. Mit den gewaltigen Baustellen im Stadtkern waren erhebliche Einschränkungen des Verkehrs und des Geschäftslebens verbunden. Viele stellten sich damals die Frage, warum sich die Stadt Düsseldorf in dieses Milliardenabenteuer gestürzt habe.

Stadt und Rheinbahn hatten ursprünglich die Absicht, die U-Bahn zunächst auf dem Streckenabschnitt zwischen Moorenplatz und Heinrich Heine-Allee zu bauen. Damit sollte so schnell wie möglich eine Entlastung dieses Innenstadtbereiches mit Anschluss an die Universität erreicht werden. Die Zuschussgeber Bund und Land bestanden jedoch darauf, dass zuerst mit der Nordstrecke zwischen Kennedydamm und Heinrich-Heine-Allee begonnen werden sollte. Hier spielte die Absicht hinein, die Idee der Stadtbahn Rhein-Ruhr mit dem ersten städteverbindenden Streckenast nach Duisburg umzusetzen.

Während der U-Bahnbau auf vollen Touren anläuft, präsentierte die Rheinbahn das erste Exemplar eines supermodernen Straßenbahnwagens, den so genannten GT8S. Das bei der DUEWAG gefertigte achtachsige Hochleistungsfahrzeug begab sich im Jahr der ersten Ölkrise, am 29. August 1973, mit Presse und Aufsichtsrat auf Jungfernfahrt .

Als der "TW 3001" durch die Düsseldorfer City kurvte, erregte er großes Aufsehen. Der Anblick des schmucken Straßenbahnzuges im neuen rot-weißen Design auf den Rheinbahn-Gleisen war sehr auffällig. Bis 1974 sollten alle 50 Fahrzeuge ausgeliefert sein. Vorerst sollten diese Fahrzeuge die Linie "K" bedienen und auf dieser Strecke im Zugverband operieren. Dieses Fahrzeug, als Antwort auf den immer stärkeren Druck des Individualverkehrs gedacht, bot in beispielhafter Weise Komfort für Fahrgast und Fahrer.

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