Ein neues Zuhause:
Das Ludwig-Loewe-Haus der Rheinbahn
Bislang befand sich die Verwaltung des Unternehmens in einem ehemaligen Kaufhaus am Wehrhahn, das durch immer weitere Zu- und Anbauten den Erfordernissen angepasst worden war. Ein Umzug war schon lange fällig, doch halten Provisorien bekanntlich besonders lange. Nun hatte sich Generaldirektor Bieber darum bemüht, das gegenüber dem Hauptbahnhof befindliche Ludwig-Löwe-Haus als neues Domizil der Rheinbahn zu erwerben. Dieses Gebäude war einer der ersten Stahlbetonbauten Düsseldorfs.
Nach umfangreichen Umbauten durch den Architekten Elmpt konnte die Verwaltung am 24. August 1939 mit einem Festakt das Gebäude beziehen. Das Haus hatte sechs Stockwerke mit starken Betondecken. Einschließlich Umbau und Inneneinrichtung kostete das Gebäude 1,7 Millionen Reichsmark. In ihm befanden sich insgesamt 204 Räume. Die an der Fassade vorhandenen, den Namen Löwe symbolisierenden Steinskulpturen wurden während des Umbaus entfernt. Sie landeten mit anderem Bauschutt in einer ehemaligen Kiesgrube auf dem Gelände des Betriebshofes Heerdt. In den achtziger Jahren wurden sie nach und nach bei Bauarbeiten wieder gefunden. Sie zieren heute u.a. den Eingang des jetzigen Rheinbahnhauses an der Hansaallee.