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Rheinbahn-Ausbildung wieder mit Rekordzahl/Zum dritten Mal sind Ex-Flüchtlinge dabei

46 Rheinbahn-Azubis gehen an den Berufsstart

03.09.2018

Mit 44 jungen Leuten beginnen heute so viele Auszubildende ihre Lehre bei der Rheinbahn wie seit etlichen Jahren nicht mehr. Und mit dem Bereichsleiter Personal, Soziales und Organisation begrüßte sie nicht „irgendein Rheinbahner“, sondern mit Dietmar Stoffels jemand, der selbst vor 44 Jahren, am 1. September 1974, seine Lehre als Industriekaufmann angetreten hat – im Rheinbahnhaus an der Oberkasseler Hansaallee. „So gesehen, begrüße ich heute auch 44 potentielle spätere Bereichsleiter“, freute sich Stoffels augenzwinkernd.
 
Zum dritten Mal sei es gelungen, so der Personalchef, auch wieder jungen Flüchtlingen eine Ausbildungschance zu geben, nachdem die Rheinbahn gute Erfahrungen mit den ersten sechs – jeweils drei – Azubis gemacht hat, an die sie 2016 und 2017 Ausbildungsplätze vergeben hat; in diesem Jahr sind es zwei Berufsstarter. Zwei der Ex-Flüchtlinge befinden sich noch in den Untersuchungen des Betriebsarztes. Bei positivem Ausgang beginnen dann 46 Azubis ihre Lehre bei uns!

Die zehn Berufsfelder und Azubizahlen im Einzelnen:
  • Acht Industriemechaniker
  • Fünf Kfz-Mechatroniker
  • Sechs Elektroniker für Betriebstechnik
  • Zwei IT-System-Elektroniker
  • Vier Mechatroniker
  • Zwei Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker
  • Vier Fachkräfte im Fahrbetrieb
  • Fünf Fachkräfte für Metalltechnik
  • Sechs Industriekaufleute
  • Zwei Kaufleute für Bürokommunikation
Unter 1.524 Bewerbern musste sich die Rheinbahn für den Ausbildungsjahrgang 2018 entscheiden – ein seit Jahren anhaltend hoher Wert bei den Bewerbungen für unsere Ausbildungsberufe. Erfreulicher Effekt, den sich die Rheinbahn generell auf ihre Fahnen geschrieben hat: Der Anteil von Frauen in gewerblichen, also technischen Ausbildungsberufen, stieg von 5,2 auf 8,2 Prozent. Der Anteil im neuen Lehrjahr stieg gegenüber dem Vorjahr von 2,7 auf 13,1 Prozent.
 
Alle Absolventen werden übernommen
Total verändert hat sich mit den Jahren die Übernahmequote – sie beträgt jetzt 100 Prozent! Früher boten wir den Azubis nach ihrem Abschluss ein Jahr Weiterbeschäftigung an, damit sie sich auf dem Arbeitsmarkt nach einer Stelle umsehen konnten. Dann trennten sich meist wieder die Wege unserer ausgebildeten Kaufleute, Techniker, Handwerker und ihres Ausbildungsgebers Rheinbahn.
 
Das ist Geschichte. Wir bilden seit Jahren direkt für den eigenen Bedarf aus, übernehmen seit dem letzten Jahr auch sämtliche Industriekaufleute. Und das schlägt sich bereits deutlich in den Mitarbeiterzahlen nieder. 56 Prozent der Beschäftigten in Verwaltung und Werkstätten stammen aus dem Lager eigener Auszubildender, weit über 800 Rheinbahnerinnen und Rheinbahner!
 
Der finanzielle Aufwand, den das Unternehmen für die Ausbildung jedes Jahr aufbringt, beläuft sich auf circa drei Mio. Euro; Weiterbildungskosten von rund einer Mio. Euro pro Jahr kommen hinzu.
 
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