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Mobilitätsspiel für 120 Schüler:

Mit Bus und Bahn den Lehrern auf der Spur

07.02.2018

Im Straßenverkehr ist Aufmerksamkeit gefragt – das gilt vor allem für Kinder. Sie müssen sich täglich im Verkehr einer Großstadt zurechtfinden. Sie brauchen eine kindgerechte Anleitung, um sich auf der Straße richtig und sicher zu verhalten und Busse und Bahnen sinnvoll zu nutzen. Tag für Tag sind über 80.000 Schüler mit der Rheinbahn unterwegs. Um eventuelle Gefahrenquellen aufzudecken und Unfälle zu vermeiden, unternimmt das Verkehrsunternehmen eine ganze Menge mit Kindern und für Kinder, denn Sicherheit hat höchste Priorität. Stichworte sind hier verschiedene Projekte, wie Busschule und Fahrzeugbegleiter oder die Verkehrssicherheitstage.
 
Damit das Sicherheitstraining Spaß macht und leicht fällt, führen die Joseph-Beuys-Gesamtschule und die Rheinbahn die Sechstklässler auf spielerische Weise an die Mobilität mit Bus und Bahn heran. Und so funktioniert das Spiel: Innerhalb von drei Stunden versuchen 120 Schüler in Gruppen, ihre Lehrer an Haltestellen und U-Bahnhöfen aufzuspüren und sich eine symbolische „Jagdtrophäe“ zu schnappen. Die Gruppe, die die meisten Trophäen ergattert und sich auch an die Regeln hält, gewinnt und bekommt einen Preis.
 
Mobilität auf dem Stundenplan
Denn es zählt nicht nur Schnelligkeit: Verkehrssicheres Verhalten, die vernünftige Wahl und Nutzung der unterschiedlichen Verkehrsmittel, das korrekte Lesen des Fahrplans, aber auch die Teamfähigkeit stehen auf dem Prüfstand. Den theoretischen Teil haben sich die Zwölfjährigen zuvor in der Schule angeeignet: Dort stand Verkehrspädagogik und eine eingehende Vorbereitung auf dem Stundenplan.
 
Damit die Übung in der Praxis gelingt, sorgt die Rheinbahn für die nötigen Materialien: Sie rüstet alle Spieler mit Fahrplänen, Schreibutensilien und TagesTickets aus. In der Schule koordinieren Eltern und Lehrer über eine Telefonzentrale den Spielverlauf. Die flüchtenden Lehrer melden sich dort, um ihre Standorte zu verraten; die Zentrale gibt diese Informationen an die suchenden Kinder weiter.
 
Das Spiel läuft nach dem Muster des Brettspiels „Mister X“ ab; es ist hier dreidimensional, das Spielfeld ist fast das ganze Stadtgebiet:
  • Start ist am Hauptbahnhof, wo die Schüler ihre Unterlagen und Tickets erhalten.
  • Die Lehrer bekommen einen kurzen Vorsprung und flüchten mit Bus und Bahn.
  • Sie melden sich in bestimmten Abständen in der Telefonzentrale, geben durch, an welcher Haltestelle sie sind und warten dort mindestens 15 Minuten, bevor sie sich mit der nächsten Linie wieder aus dem Staub machen dürfen.
  • Die Schüler erkundigen sich per Handy nach diesen Haltestellen und finden anschließend mit Hilfe der Fahrpläne selbstständig das Versteck und die Linien, die sie hin bringen, heraus.
  • Die Kinder organisieren sich in der Gruppe selbst und verteilen die Aufgaben untereinander.
  • Die Lehrer geben den Schülern als Nachweis für ihren Erfolg und für die Endabrechnung eine symbolische Trophäe.
  • Sieger ist die Gruppe, die die meisten Trophäen gesammelt und sich auch durch richtiges Verhalten Punkte gesichert hat.

„Abkühlung“ im Düsselstrand
Die Schüler können ihre spielerisch gewonnenen Erfahrungen danach täglich auf dem Schulweg oder in der Freizeit umsetzen – und ihren Preis genießen, denn alle Teilnehmer des Mobilitätsspiels sind Gewinner: Die Rheinbahn lädt alle 120 Schüler zur Abkühlung von der heißen Jagd für drei Stunden in den „Düsselstrand“ ein.

 
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